Schriftgrösse:
Kontrast: ausan
Vereinfacht: ausan
A-

Schrift verkleinern

A+

Schrift vergrössern

Hoher Kontrast

Einfache Darstellung

Seite ausdrucken

Elternzeit statt Steinzeit!

Wir schreiben das Jahr 2020 und befinden uns trotzdem familienpolitisch noch in der Steinzeit. Denn Familien werden bei der Geburt eines Kindes in der Schweiz ungenügend unterstützt.
Darum brauchen wir Elternzeit statt Steinzeit! Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen: Dank der Elternzeit wird die Beziehung zwischen den Eltern und dem Kind gestärkt. Insbesondere Väter erhöhen so ihr Engagement gegenüber dem Kind und übernehmen bei der Betreuung deutlich mehr Verantwortung. Sie verbessert auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Gesundheit von Mutter und Kind.
Aber die Familienpolitik steckt noch in den Kinderschuhen. Auf nationaler Ebene geht es sehr langsam voran. Die zwei Wochen Vaterschaftsurlaub, über die wir am 27. September abstimmen, sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, aber nur ein Bébéschritt. Die SP geht jetzt in die Offensive und lanciert eine Initiative für 24 Wochen Elternzeit zusätzlich zur nationalen Mutterschaftsversicherung.
Jetzt Initiative unterstützen: elternzeit.be

Ich stehe ein für eine, die nicht auf Profit und Ausbeutung beruht, sondern auf Gleichstellung, Freiheit und Solidarität. Eine Politik, die die Menschen in den Mittelpunkt stellt und allen Menschen ein gutes Leben ermöglicht. 
Dafür kämpfe ich im Grossen Rat

Darum bin ich Politikerin

Das NZZ-Folio hat mich und drei weitere Kandidatinnen während des Wahlkampfs begleitet. Wie ist es, als Frau zum ersten Mal für den Nationalrat zu kandidieren?
Entstanden ist ein für mich sehr persönlicher Einblick, der zeigt, wie widersprüchlich und herausfordernd der Weg oft ist. Und trotzdem gibt es für mich keine Alternative zum politischen Engagement. Denn ich will die Rahmenbedingungen verbessern und bei der Gleichstellung endlich vorwärts kommen. Venceremos!
"Frauenbüssli, Frauenfalle, Frauenfrage: Vier ­Kandidatinnen kämpfen um einen Sitz im ­Nationalrat. Von Aline Wanner"
Den gesamten Artikel gibt es hier

Blog

Das Märchen des trägen Bären

Das Märchen des trägen Bären

Der Kanton Bern sei zu wenig dynamisch, meint der Regierungsrat. Es brauche eine Steuersenkung für die gewinnverwöhntesten Unternehmen des Kantons. Damit erzählt er das Märchen des trägen Bären weiter, dem Beine gemacht werden müssen.

Der Berner Bär ist nicht träge, sondern geschwächt von den vielen kantonalen Abbauprogrammen. Mit der Steuergesetzrevision liefert der Regierungsrat den Bären nun ans Messer.

In diesem Beitrag formuliere ich zwei wichtige Grundsätze, damit es dem Berner Bär und mit ihm der Bevölkerung des Kantons in Zukunft gut gehen kann. Und erkläre, warum die Stimmberechtigten am 25. November Nein zur kantonalen Steuergesetzrevision stimmten sollten.

Photo by Scott Webb on Unsplash

Weiterlesen

Motion: Kinder und Jugendliche gehören nicht ins Gefängnis!

Motion: Kinder und Jugendliche gehören nicht ins Gefängnis!

Der Kanton Bern hat Kinder und Jugendliche in Haft genommen. Dies zeigt der Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates vom 26. Juni 2018 zur Administrativhaft im Asylbereich auf.

Der Regierungsrat soll das Kindswohl ab sofort stärker gewichten und auf die Administrativhaft von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien im Asylverfahren verzichten. Denn das Recht auf Freiheit des Kindes schliesst auch seine Eltern mit ein, damit die Einheit der Familie gewahrt werden kann. Zudem soll das Kindswohl im gesamten Prozess der Wegweisung (Ausschaffung) von minderjährigen Personen und ihren Familien im Zentrum stehen. Dies fordere ich in einer Motion:

Weiterlesen