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Für eine soziale und nachhaltige Entwicklung der Agglomeration

Die Agglo wächst. Mit dem Onlineportal Nau habe ich darüber gesprochen, was es braucht, um die Veränderungen sozial zu gestalten und wieso öffentliche Debatten uns näher zusammen bringen. Denn ja, wir brauchen eine öffentliche Streitkultur.
In einer wachsenden Gemeinde wie Köniz verändern sich die Bedürfnisse. Insbesondere die Infrastruktur – wie der Verkehr, gute Dienstleistungen für die Bevölkerung, bezahlbarer Wohnraum aber auch öffentlicher Raum und Gewerberaum – müssen klug mitentwickelt werden.
Mit dieser Problematik ist Köniz nicht allein. Die Schweiz wächst aktuell in der Agglo. Bereits leben die Hälfte der Menschen in Agglomerationen rund um Kernstädte. Tendenz steigend. Hier gibt es viele Herausforderungen - aber auch viel Potential, um die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern. 
Spannungsfeld oder Hoffnungsträgerin? Die Agglo ist beides.
Viele grössere Städte haben sich in den letzten Jahren positiv entwickelt. Ob öffentlicher Verkehr, Dienstleistungen für die Bevölkerung, öffentlicher Raum, Infrastruktur: Die Schweizer Städte wurden zu beliebten Wohn- und Arbeitsorten. Zugleich wurde auch die Raumplanung stark verändert. Heute gilt, dass die Schweiz in den Zentren wachsen soll. Beide Entwicklungen sorgen dafür, dass die Agglo rund um die Kernstädte stark wächst. Hier liegen viele Bauzonen und Entwicklungsräume.
Kinderbetreuung, bezahlbarer Wohnraum, Begegnungen
Oft können die Dienstleistungen und die Infrastruktur mit dem Wachstum nicht mithalten. Es fehlt an öffentlichen Räumen und Plätzen, der Verkehr nimmt zu, und auch die Nachfrage nach Angeboten wie z.B. Kinderbetreuung und Sportinfrastruktur. Gleichzeitig sind die Bedürfnisse, Erwartungen und Lebensrealitäten sehr unterschiedlich. 
Lange gab es in Köniz das Denken: Der ländliche Teil darf Land und der städtische Teil Stadt sein. Doch das reicht in einer Agglomeration nicht mehr. Die Bedürfnisse sind zum Teil so unterschiedlich, dass es eine öffentliche Debatte braucht, damit diese Bedürfnisse auch von der anderen Seite gehört und verstanden werden.
Im Interview mit Nau konnte ich darüber sprechen, wie wir die Agglomerationen sozial und nachhaltig entwickeln könnten. Damit ist die Debatte eröffnet :-)

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