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Darum kandidiere ich für den Nationalrat

Kennst du das Gefühl, dass du etwas machen musst, weil es notwendig ist? Darum habe ich vor Jahren beschlossen, politisch aktiv zu werden. Und darum kandidiere ich für den Nationalrat. Denn als Mensch will ich in einer fairen und friedlichen Gesellschaft leben, die für alle funktioniert. Und als Mutter will ich den kommenden Generationen eine Welt hinterlassen, die nicht auf Profit und Ausbeutung von Mensch und Natur beruht, sondern auf Gleichstellung, Freiheit und Solidarität.
Es passiert immer wieder, dass mir Menschen für mein politisches Engagement danken. Das berührt und motiviert mich. Als Grossrätin weiss ich aber, dass wir alleine nichts erreichen können. Wir müssen uns gemeinsam für eine soziale Welt einsetzen. 
Darum freut es mich, dass sich aktuell grosse Bewegungen bilden, wie die Klimastreiks und der Frauen*streik. Und es freut mich auch, dass in den letzten Jahren gerade im Kanton Bern viele Abstimmungen zugunsten der Menschen entschieden werden konnten. Zum Beispiel hat die Stimmbevölkerung entschieden, dass die Prämienverbilligungen erhöht werden und die Sozialhilfe nicht gekürzt. 
Ein Wandel ist im Gang. Das stimmt mich zuversichtlich, dass wir in den nächsten Jahren auch auf nationaler Ebene wieder mehr erreichen können. Dafür braucht es aber unbedingt andere Mehrheiten. Es würde mich darum freuen, wenn du mich unterstützt und am 20. Oktober in den Nationalrat wählst.
Herzlich,
Tanja

Dafür setze ich mich ein

Für mich ist klar: Wir müssen den ruinösen Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen und unter den Ländern stoppen, um die Lebensqualität aller zu verbessern! Das ist eine der wichtigsten Aufgaben der Politik in den nächsten Jahren. Nur so können wir den Abbau in der Bildung, der sozialen Sicherheit, der Gesundheit und dem ÖV zu stoppen. Und nur so können wir endlich wieder investieren und die Lebensqualität der gesamten Bevölkerung verbessern. 
Eine meiner Stärken ist, dass ich mich schnell in Dossiers einarbeite und mich überall zurechtfinde. Trotzdem gibt es natürlich Themen und Ideen, die mir besonders am Herz liegen:
  • Für einen qualitativ guten Service Public, der für die gesamte Bevölkerung zugänglich ist und gute Arbeits- und Ausbildungsbedingungen bietet.
  • Gegen Rentenkürzungen und gegen einen Rentenaltererhöhung bei Frauen und Männer
  • Für eine faire Steuerpolitik, die Kapitaleinkommen und Vermögen anständig besteuert und Löhne und Renten entlastet.
Ein flächendeckender Service Public ist für mich zentral. Er verbindet uns und verbessert die Lebensqualität aller Menschen. Ob Volksschule, Gesundheitssystem, Pflege Kinderbetreuung, Verkehr - als Präsidentin des VPOD Kanton Bern setzte ich mich dafür ein, dass unsere öffentlichen Dienstleistungen und die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen in der Stadt, der Agglo und auf dem Land gestärkt werden. 
Ein guter Service Public ist auch die Grundlage für andere Wirtschaftszweige. Denn von gut ausgebildete Fachkräfte, einem funktionierenden Gesundheitssystem und flächendeckender Kinderbetreuung profitieren alle. Der Service Public ist sozusagen das Rückgrat unserer Gesellschaft und Wirtschaft und muss dementsprechend gestärkt werden.
Am 14. Juni 2019 haben in der Schweiz eine halbe Million Frauen gestreikt! Dabei darf es aber nicht bleiben. Es braucht echte Verbesserungen insbesondere bei den Themen Lohn - Zeit - Respekt. 
Lohn, weil in vielen Berufen, die typischerweise von Frauen ausgeführt werden, der Lohn sehr tief ist. Lohn auch weil gleicher Lohn für gleiche Arbeit immer noch nicht Realität ist. 
Zeit, weil Betreuungsaufgaben und Erwerbsarbeit in der Schweiz immer noch schwer zu vereinbaren sind. Es ist fast nur mit einem Teilzeitpensum möglich. Das hat ein geringeres Einkommen, schlechtere Sozialversicherungen und Renten und viel Stress zur Folge. Es braucht Zeit, um Betreuungsaufgaben zu erfüllen, und es braucht daneben auch noch Zeit zum Leben! 
Schliesslich Respekt, weil wir weiterhin dafür kämpfen müssen, dass sexuelle Gewalt an Frauen* thematisiert und bekämpft wird. Und Frauen* nicht aufgrund ihres Geschlechts abgewertet werden.
  • Für mehr gemeinnützigen Wohnungsbau
  • Für eine Bodenpolitik für alle statt für wenige
Alle Menschen müssen wohnen. Und niemand soll überrissene Mieten dafür bezahlen. Heute bezahlen wir oft zu viel und geben einen grossen Teil unseres Lohns an renditeorientierte Anbietende ab. Der Immobilienmarkt ist damit der grösste Umverteilungsfaktor von Arbeit (Löhne, Renten) zu Kapital (Immobilienbesitz). Milliarden von Franken fliessen jährlich zuviel in den Immobilienmarkt. Damit sinkt die Kaufkraft der Bevölkerung und der finanzielle Spielraum, das Leben frei zu gestalten, wird kleiner. Tiefe Mieten hingegen sind Konsummotor, Altersvorsorge und soziale Sicherheit in einem.

Es ist daher von zentraler Bedeutung, wer über den Boden verfügt und entscheidet, was damit gemacht wird. Die öffentliche Hand soll Boden wenn immer möglich erwerben und ihn so unter demokratische Kontrolle bringen. Dann entscheidet die Stimmbevölkerung, was damit geschieht. Denn nur mit bezahlbarem Wohn-, Gewerbe- und Kulturraum gibt es auch lebendige Quartiere und Dörfer. Zudem bleibt so die Wertsteigerung im Volksvermögen.

  • Für einen ausgebauten ÖV auch in Randregionen 
  • Für gute nationale und internationale Zugverbindungen
  • Für Nachtzüge von Bern nach ganz Europa
  • Der Finanzplatz Schweiz muss aus der Finanzierung von fossiler Energie aussteigen
  • Für ein griffiges CO2-Gesetz
Die Fakten sind eigentlich schon lange bekannt und gut erforscht: Damit die Klimakrise abgewendet werden kann, muss die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius beschränkt werden. Dies wurde im Pariser Klimaabkommen, welches auch von der Schweiz ratifiziert wurde, eigentlich vereinbart. Leider gibt es aber zu wenig Fortschritte. Damit die 1,5 Grad Celsius noch erreicht werden können, müssten die Treibhausgasemissionen weltweit bis 2050 auf netto Null gesenkt werden, wie der Bericht des Weltklimarats IPCC zeigt. Es braucht also grössere und ernsthafte Anstrengungen als bisher, auch in der Schweiz. Diese sollen sozialverträglich ausgestaltet sein.
  • Für ein einfacheres Bürger_innenrecht
  • Für Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer
  • Für die Personenfreizügigkeit mit flankierenden Massnahmen und Lohnschutz
Die Schweiz ist heute ein Einwanderungsland. Das ist eine Realität. Nur ist sie in der Politik noch nicht angekommen. Heute haben über 2 Millionen Menschen in der Schweiz keine politischen Rechte. Sie dürfen weder abstimmen noch wählen. Das ist nicht demokratisch. 
Die fehlende politischen Rechte sind nur die Spitze des Eisbergs. Sie zeigen, dass in der Schweiz nicht alle mit den gleichen Realitäten konfrontiert sind. Das hängt nicht nur mit der Passfarbe zusammen, sondern auch mit der Erwartung, was typisch “schweizerisch” ist und was nicht. Diese alten Bilder müssen endlich überwunden werden zugunsten einer Gesellschaft, in der Vielfalt und Heterogenität selbstverständlich ist.
  • Für sichere Fluchtwege
  • Für ein menschliches Asylwesen in der Schweiz und in ganz Europa
  • Gegen Kriegsmaterialausfuhr
Eine besonders verletzliche Gruppe sind Asylbewerberinnen und Asylbewerber. 70 Millionen Menschen sind heute weltweit auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Verfolgung. Zugleich macht Europa seine Grenzen dicht. Die Flucht wird immer gefährlicher und entlang der Fluchtrouten kommt es zu humanitären Katastrophen. Tausende Frauen, Männer und Kinder ertrinken jährlich im Mittelmeer. Dieses Sterben muss ein Ende haben. Es braucht dringend legale und sichere Fluchtwege und einen Umbau des Dublinsystems, damit Geflüchtete gerechter auf die verschiedenen Europäischen Länder aufgeteilt werden können. 
Auch in der Schweiz braucht es klare Verbesserungen im Asylwesen: Beispielsweise bei der Nothilfe, bei der Möglichkeit zu Arbeiten oder eine Lehre zu machen, bei der Unterkunft. Und insbesondere muss die Kinderrechtskonvention vollständig umgesetzt werden. Denn Kinder sind immer zuerst Kinder, unabhängig von ihrem Asylstatus. 
  • Für eine Steuerharmonisierung zwischen den Kantonen
  • Für eine gute Bahninfrastruktur
  • Für gelebte Zweisprachigkeit
Ich kenne Stadt, Land und Agglo im vielfältigen Kanton Bern gut, denn ich bin im Berner Oberland aufgewachsen, habe in Bern gewohnt und in Biel gearbeitet. Heute wohne ich mit meiner Familie in der Agglomeration in Köniz.
Am Kanton Bern gefällt mir seine Vielseitigkeit. Er bietet Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen ein Zuhause. Mir gefällt auch, dass der Kanton Bern beim unsolidarischen Steuerwettbewerb bisher nicht mitmacht. Statt Heimat von Briefkastenfirmen und Holdings ist der Kanton Bern der grösste Industriestandort der Schweiz und beherbergt eine vielzahl von innovativen KMU’s. Zudem ist der Kanton Bern einer von vier mehrsprachigen Kantonen der mehrsprachigen Schweiz. Im Umgang mit verschiedenen Amtssprachen kann der Kanton Bern vorangehen und seine Erfahrungen auch auf nationaler Ebene einbringen. 
Der Bilinguismus liegt mir ganz persönlich am Herzen. Ich habe eine zweisprachige Matur in Thun gemacht, in Genf auf französisch studiert und arbeite heute (hauptsächlich auf französisch) in der Gesundheitsdirektion beim Kanton Freiburg. In meiner Familie wird sowohl berndeutsch als auch französisch gesprochen.

Postkarten bestellen!

Du kannst mich unterstützen, indem du eine meiner beiden Wahlkarten an deine Bekannten im Kanton Bern verteilst. 
Du kannst auswählen, welche Karte du verteilen möchtest und wie viele du brauchst. Ich schicke dir die Karten bis Ende August nach Hause, damit du sie bis zu den Wahlen am 20. Oktober verteilen oder verschicken kannst.
Hier kannst du meine Karten bestellen!

Elternzeit statt Steinzeit!

Ich verlange zusammen mit Maurane Riesen und Sandra Roulet 38 Wochen Elternzeit im Kanton Bern. Unterstütz uns und unterschreib die Online-Petition der SP: 
Hier gehts zur Petition!
Es ist höchste Zeit für Elternzeit! Denn so hätten Mütter und Väter die Möglichkeit, mehr Zeit mit ihrem Kind zu verbringen und die Betreuungs- und Hausarbeit gleichberechtigt zu teilen. Väter könnten von Anfang an eine aktive Rolle im Leben der Kinder übernehmen. Umgekehrt könnten Mütter Familie und Beruf besser vereinbaren und wären finanziell unabhängiger. 
Viele andere Länder kennen bereits solche Lösungen. Es zeigt sich dort, dass Elternzeit positiven Auswirkungen auf die ganze Gesellschaft hat. 
Familien mit kleinen Kindern sind im heutigen System extrem gefordert. Heute reduzieren vor allem Frauen ihre Arbeitszeit ab der Geburt des ersten Kindes stark. Sie übernehmen den Löwinnenanteil an unbezahlter Betreuungs- und Hausarbeit. Dafür bezahlen sie mit Lohneinbussen, Einbussen bei den Sozialversicherungen und tieferen Renten. Väter hingegen haben nur gerade einen “freien” Tag bei der Geburt ihres eingenen Kindes. Damit zementiert die aktuelle Familienpolitik eine altmodische Rollenteilung. 

Wir bringen die Nachtzüge zurück in den Kanton Bern!

Aufruf hier unterschreiben und teilen:
nachtzuege-bern.ch
Im Kanton Bern gibt es heute keine Nachtzugverbindungen mehr. Das soll sich ändern. Der Regierungsrat soll sich für Nachtzüge engagieren, statt in den Flughafen Belp zu investieren. Nachtzüge sind eine attraktive und bequeme Art zu reisen. Zudem sind sie klimafreundlicher als Flüge.
Nun hat der Regierungsrat auf die entsprechende Motion von mir, Tamara Funiciello und Hervé Gullotti geantwortet. Er ist bereit, sich bei den verschiedenen Bahnunternehmen für Nachtzuglinien vom und in den Kanton Bern einzusetzen.
Willst du auch mehr Nachtzuglinien? Bist du auch der Meinung, dass der Kanton Bern und mit ihm die ganze Hauptstadtregion an das internationale Nachtzugnetz angebunden werden soll? Dann unterstütz uns und unterzeichne unseren Aufruf. Damit auch die Bahnunternehmen sehen, dass Nachtzüge ein Bedürfnis der Bevölkerung sind!

SP vs. SVP

Ich war Gast im Talk Täglich, um über einige Entscheide des Grossen Rats zu sprechen: Kein Ausschaffungszentrum in Prêles, dafür ein Transitplatz für Fahrende in Wileroltigen. Die Gemeinden im Kanton Bern müssen sich nun doch nicht an den Brückenangeboten beteiligen und das Gleichstellungsbüro wurde nicht abgeschafft. Im Gespräch geht es aber auch um Anstand und Respekt gegenüber anderen.
Und ganz ehrlich: Die letzte Frage hat mich total unvorbereitet getroffen!
Hier gehts zur Sendung!

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Blog

Wir bringen die Nachtzüge zurück in den Kanton Bern

Wir bringen die Nachtzüge zurück in den Kanton Bern

Im Kanton Bern gibt es heute keine Nachtzugverbindungen mehr. Das soll sich ändern. Der Regierungsrat soll sich für Nachtzüge engagieren, statt in den Flughafen Belp zu investieren. Nachtzüge sind eine attraktive und bequeme Art zu reisen. Zudem sind sie klimafreundlicher als Flüge.
Nun hat der Regierungsrat auf die entsprechende Motion von mir, Tamara Funiciello und Hervé Gullotti geantwortet. Spoiler: Es sieht gar nicht so schlecht aus für Nachtzuglinien von und nach Bern!

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Elternzeit statt Steinzeit!

Elternzeit statt Steinzeit!

Es ist höchste Zeit für Elternzeit! Denn so hätten Mütter und Väter die Möglichkeit, mehr Zeit mit ihrem Kind zu verbringen und die Betreuungs- und Hausarbeit gleichberechtigt zu teilen. Väter könnten von Anfang an eine aktive Rolle im Leben der Kinder übernehmen. Umgekehrt könnten Mütter Familie und Beruf besser vereinbaren und wären finanziell unabhängiger.
Darum fordern wir von der SP in einer Motion 38 Wochen Elternzeit im Kanton Bern. Den Einwand des Regierungsrats, dass der Bund zuständig sei, lässt die SP nicht gelten. Es ist höchste Zeit, die Steinzeit hinter sich zu lassen und zu handeln. Die SP will mit einer Standesinitative erreichen, dass die gesetzlichen Grundlagen auf nationaler Ebene endlich angepasst werden und progressive Kantone wie der Kanton Bern vorangehen können.


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