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Lasst uns politisch werden!

Als mein ältestes Kind vier Jahre alt wurde, erzählten mir viele Eltern von Schwierigkeiten mit den Tagesschulen. Als ich nachfragte, was wir tun könnten um dies zu ändern, kam als Antwort: Grosseltern organisieren, Arbeitstage verschieben und Arbeitspensum reduzieren. “Und politisch?”, habe ich gefragt. 
Als Antwort gab es verdutzte Gesichter. Wie ich das meine, wurde ich gefragt. Ob wir da politisch etwas tun könnten? Wie denn? Das Interesse war ehrlich und gross. Und in diesem Moment wurde mir bewusst, wie weit entfernt und theoretisch unsere Demokratie oft ist. 
Wer kann wann was wie fordern? Über was entscheiden Gemeinde-, Kantons- und nationales Parlament? Was ist gerade aktuell, und wer argumentiert wie und warum dafür oder dagegen? Worum geht es eigentlich?
Auch ich weiss bei Weitem nicht alles und lerne täglich dazu! Ich lese seit meiner Wahl in den Grossen Rat viele Parlamentsunterlagen, sitze stundenlang (sehr gerne!) in Ratsdebatten und Fraktionssitzungen. Und diskutiere vor- und hinter den Kulissen mit vielen Menschen. Oft bin ich enttäuscht von der kurzen und selektiven Medienberichterstattung. Politik ist so viel spannender und wichtiger, als es in der Zeitung scheint!
Über politische Themen diskutieren ist meiner Meinung nach sehr wichtig für eine funktionierende Demokratie. Darum poste ich Sachen, die mich aktuell beschäftigen, auf Facebook. Und schreibe in meinem Blog über Politik und was ich im Grossen Rat vor und hinter den Kulissen alles erlebe. In der Hoffnung, so einen Beitrag zu einer lebendigen Debattenkultur zu leisten.
Mach mit! Es würde mich freuen, wenn du in meinem Blog vorbeischaust und auf Facebook mit mir diskutierst! 
 
Herzlichst, 

 

 

Grosser Rat

Der Kanton Bern braucht eine positiven Dynamik und mutige Ideen, um die Lebensqualität der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Es ist falsch, dass die bürgerlichen Parteien die Zukunft des Kantons von unsicheren Steuern multinationaler Unternehmen abhängig machen wollen und auf einen unsolidarischen Steuerwettbewerb setzen.
Wenn wir eine positive Dynamik im Kanton Bern entfachen wollen, dann müssen wir in ein gutes öffentliches Angebot, leistungsfähige Infrastrukturen und eine hohe Lebensqualität der Bevölkerung investieren. Das nützt auch den Unternehmen, die mit ihren Gewinnsteuern einen fairen Beitrag dazu leisten sollen. 
Wir müssen aber auch den Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen eindämmen. Er ist die Ursache des Probelms, und nicht die Lösung. Politikerinnen und Politker aus allen Lagern müssen sich endlich zusammenschliessen und fordern, dass die Unternehmenssteuern schweizweit harmonisiert werden.
--> Das ist unser Plan für den Kanton Bern

Politische Vorstösse im Grossen Rat

Im Kanton Bern gibt es ein Kommissionssystem. Ich bin in der Sicherheitskommission und befasse mich daher von Amtes wegen eingehend mit den Themenkreisen Polizei, Justizvollzug und Asyl. Mir ist insbesondere wichtig, dass die Grundrechte in diesen hochsensiblen Bereichen eingehalten werden. Natürlich reiche ich auch Vorstösse zu anderen Themen ein. 
  • Übersicht und sämtliche Unterlagen zu den Vorstössen gibt es hier
  • Motion: Elternzeit jetzt! Für eine positive Entwicklung im Kanton Bern
    Der Regierungsrat soll auf kantonaler Ebene eine Elternzeit von 38 Wochen einführen. Dabei soll er sich am Modell der Eidgenössischen Koordinationskommission für Familienfragen (EKKF) orientieren.
  • Motion: Kinder und Jugendliche gehören nicht ins Gefängnis!
    Der Regierungsrat soll das Kindswohl ab sofort stärker gewichten und auf die Administrativhaft von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien im Asylverfahren verzichten. Zudem soll das Kindswohl im gesamten Prozess der Wegweisung (Ausschaffung) von minderjährigen Personen und ihren Familien im Zentrum stehen.
  • Motion: Keine Verletzung der Grundrechte - Verfassungswidrige Verknüpfung der Asylsozialhilfe mit der Aufenthaltsdauer in Unterkünften
    Laut Zeitungsberichten gelten seit dem 1. Oktober 2018 aufgrund einer Weisungspräzisierung des Migrationsdienstes (Midi) für Asylbewerberinnen und Asylbewerber im Kanton Bern verschäfte Bedingungen, um Asylsozialhilfe zu erhalten. Diese Praxisänderung ist gesetzeswidrig, menschenverachtend und unverhältnismässig. Sie ist nicht mit den Grundrechten zu vereinbaren und muss deshalb sofort rückgängig gemacht werden.

Parlament Köniz

Köniz hat sich in den letzten Jahren weiter entwickelt, viele verschiedene Bau- und ÖV-Projekte wurden lokal umgesetzt. Doch Köniz bleibt zersplittert in verschiedene Ortsteile, Quartiere und Dörfer und der ÖV ist weitgehend nach Bern orientiert. Es fehlt der Kitt – zwischen und innerhalb der verschiedenen Quartiere. Auch bezahlbarer Wohn- und Gewerberaum ist in den letzten Jahren zu wenig entstanden.
--> Ich bin davon überzeugt, dass wir mit einer geschickten Entwicklungspolitik die Lebensqualität weiter steigern können. Das sind meine Prioritäten, für welche ich mich im Parlament von Köniz einsetzen will. 

Politische Vorstösse im Parlament Köniz

Stellt euch vor...

Hier gehts zum Blog:

Werden Kita-Plätze in Köniz teurer?

20. Januar 2019 - 14:04

In Ontario, Österreich, Japan oder im Start-up-Mekka Berlin gibt es kostenlose Kinderbetreuung. Leider sind wir im Kanton Bern noch nicht soweit, obwohl eine m...

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Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?

2. Januar 2019 - 17:45

2019 kann das Jahr werden, in dem wir mit uns selbst zufrieden sind ❤️ und statt Vorsätze für ein gesünderes Leben zu fassen, uns für eine gerechtere Welt engag...

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